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Miteinander fördern & Angebote verbessern

Barrierefreies Gärtnern

Unsere Idee ist es, spezielle Hochbeete anzuschaffen, die so gebaut sind, dass man mit einem Rollstuhl oder Stuhl darunterfahren kann. Dadurch können auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen bequem und selbstständig gärtnern – ohne sich bücken oder hinknien zu müssen. In unserer besonderen Wohnform leben Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Mit den unterfahrbaren Hochbeeten schaffen wir eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Natur aktiv zu erleben. Unsere Bewohner*innen können Pflanzen säen, pflegen und ernten. Das stärkt nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch das Selbstbewusstsein und das Gefühl, etwas Eigenes zu schaffen. Gleichzeitig fördern die Beete Begegnung und Gemeinschaft: Man arbeitet zusammen, tauscht sich aus und erlebt gemeinsame Erfolge. Die Hochbeete sind damit mehr als nur ein Gartenprojekt – sie sind ein inklusiver Ort für Teilhabe, Freude und sinnvolle Beschäftigung im Alltag.

Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI generiert und dient der beispielhaften Illustration der Idee.

Information

Kurzbeschreibung:
Unterfahrbare Hochbeete ermöglichen barrierefreies Gärtnern für unsere Bewohner*innen. Sie fördern Selbstständigkeit, Teilhabe und Sinneserleben und schaffen Erfolgserlebnisse, Gemeinschaft und Lebens.

Kategorie:
Miteinander fördern & Angebote verbessern

 

Weitere Infos:

Welches Problem/welche Herausforderung löst deine Idee?
Unsere Idee löst das Problem, dass viele unserer Bewohner*innen aufgrund körperlicher Einschränkungen kaum Zugang zu Gartenarbeit haben. Klassische Beete sind oft zu niedrig, sodass sie nur mit Bücken, Knien oder großem Kraftaufwand nutzbar sind – für viele ist das schlicht nicht möglich. Dadurch bleiben wichtige Erfahrungen wie Naturerleben, eigenes Gestalten und sichtbare Erfolgserlebnisse oft verwehrt.Die unterfahrbaren Hochbeete schaffen hier eine barrierefreie Lösung. Sie ermöglichen es auch Menschen im Rollstuhl oder mit eingeschränkter Beweglichkeit, aktiv und selbstständig zu gärtnern. Dadurch werden Teilhabe und Selbstbestimmung konkret im Alltag umgesetzt.Gleichzeitig begegnen wir einer weiteren Herausforderung: fehlende sinnstiftende Beschäftigung. Durch die Arbeit mit Pflanzen entstehen Struktur, Verantwortung und echte Erfolgserlebnisse – etwas wächst, weil man sich darum kümmert. Das stärkt das Selbstwertgefühl, fördert soziale Interaktion und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die psychische Stabilität unserer Bewohner*innen aus.

Warum hat sie einen Mehrwert?
Die Idee hat einen besonderen Mehrwert, weil sie Barrierefreiheit mit echter Teilhabe verbindet. Unsere Bewohner*innen können nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitmachen, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Dadurch wird Selbstständigkeit gefördert und das Gefühl gestärkt, gebraucht zu werden.Gleichzeitig schafft das Projekt einen spürbaren Zugewinn an Lebensqualität: Die Arbeit mit Pflanzen wirkt beruhigend, fördert die Sinne und bietet eine sinnvolle Tagesstruktur. Erfolgserlebnisse – vom ersten Keimling bis zur Ernte – stärken das Selbstbewusstsein nachhaltig.Darüber hinaus hat die Idee auch einen sozialen Mehrwert: Gemeinsames Gärtnern bringt Menschen zusammen, fördert Kommunikation und stärkt das Gemeinschaftsgefühl in der Wohnform. So entsteht ein inklusiver Begegnungsort, der weit über ein klassisches Beschäftigungsangebot hinausgeht.

Wer profitiert von der Idee? Wer ist die Zielgruppe?
on der Idee profitieren in erster Linie unsere Bewohner*innen der besonderen Wohnform in der Eingliederungshilfe. Zielgruppe sind Menschen mit körperlichen und/oder kognitiven Einschränkungen, insbesondere Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Rollstuhlnutzung, die bisher nur begrenzt Zugang zu Gartenarbeit haben.Darüber hinaus profitieren auch Bewohner*innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, da die Hochbeete so gestaltet sind, dass sie individuell begleitet oder eigenständig genutzt werden können. Das ermöglicht Teilhabe auf unterschiedlichen Fähigkeitsniveaus.Indirekt profitieren auch Mitarbeitende und das gesamte soziale Umfeld: Gemeinsame Aktivitäten werden erleichtert, Beziehungen gestärkt und der Alltag erhält mehr Struktur und positive Erlebnisse. Die Idee richtet sich somit an alle, die von mehr Barrierefreiheit, Gemeinschaft und sinnstiftender Beschäftigung im Alltag profitieren.


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