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Miteinander fördern & Angebote verbessern

Bauwagenkiosk

Ein Bauwagen wird angeschafft und gemeinsam mit Bewohnerinnen der fünf Wohnangebote für Menschen mit Behinderung am Sommerberg in Rösrath umgebaut, dekoriert und ausgestattet, so dass Menschen mit Geh-Einschränkungen oder Verkehrsunsicherheit auf dem Gelände regelmäßig (Wöchentlich) süße oder herzhafte Snacks kaufen können. Ggfls. wird auch eine Kaffeekapselmaschine zum Einsatz kommen.

Was verkauft werden soll, wird bei den Bewohnerteams abgefragt.

Aus hygienischen Gründen wird es nur Abgepacktes geben.

Der Bauwagenkiosk soll gleichzeitig als Treffpunkt dienen, damit die Bewohner*innen der Wohnagebote sich niederschwellig miteinander treffen können.

Zum Betrieb werden Mitarbeitende der Wohnangebote eingeplant, die 1-2 Bewohner*innen mit einbinden, die beim Verkauf und beim Aufräumen mitmachen.

Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI generiert und dient der beispielhaften Illustration der Idee.

Information

Kurzbeschreibung:
Auf dem Gelände bekommen alle Bewohner*innen die Möglichkeit ihr Taschengeld selbstbestimmt für Kleinigkeiten auszugeben und sich gleichzeitig mit Bewohner*innen anderer Angebote zu treffen.

Kategorie:
Miteinander fördern & Angebote verbessern

 

Weitere Infos:

Welches Problem/welche Herausforderung löst deine Idee?
Viele Bewohner*innen können nicht allein in den Ort um sich etwas zu kaufen, dass wirklich nur für sie selber ist, kein Gruppenvorrat, den sie mit anderen "Viel- und Schnellessern" teilen müssen. Sie sind grade beim Kauf von Süßkram o.ä. darauf angewiesen, dass Mitarbeitende sich darum kümmern. So ist es nicht sichergestellt, dass alle haben, was sie gerne hätten.

Warum hat sie einen Mehrwert?
Die Selbstbestimmung von Menschen, die in Gemeinschaft leben wird dadurch deutlich erhöht. Jede*r entscheidet selbständig, ob und was sie naschen möchte, erlebt ein selbstbestimmtes Ausgeben von Eigengeld ohne das Mitarbeitende für sie entscheiden. Gleichzeitig bekommt das Taschengeld eine andere Bedeutung, die Bewohner*innen lernen, was sie für ihr Geld bekommen können, üben Entscheidungen zu treffen, Restgeld zu sparen fürs nächste Mal...

Wer profitiert von der Idee? Wer ist die Zielgruppe?
Zunächst die Bewohner*innen der Wohnangebote. Dazu ist denkbar die Kinder- und Jugendhilfe auf dem Gelände einzubinden. Langfristig könnten auch die ambulanten Angebote den Platz und den Bauwagen für ihre Treffen nutzen.


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