Miteinander fördern & Angebote verbessern
"Das letzte Türschild"
Menschen, welche in ein Seniorenzentrum ziehen, ziehen eher in seltenen Fällen wieder aus. Oftmals ist die Senioreneinrichtung die letzte Wohnstätte in der die Bewohner*innen ihren letzten Lebensabschnitt verbringen.
Am Ende steht die Sterbephase, die besonders gestaltet ist und bei der andere Aspekte in der Versorgung und Betreuung in den Vordergrund rutschen. Es gibt verschiedene Tätigkeiten, die während dieser Phase sensibler zu handhaben sind als im normalen Heim-Alltag. Es ist vielleicht nicht zwingend erforderlich, dass Böden mit lauten Maschinen gereinigt werden, Löcher in Wände gebohrt werden oder der Unterhaltungs-Clown zu Besuch kommt. Um einen direkten visuellen Hinweis für alle Mitarbeiter*innen schon vor Betreten des Zimmers, zu geben, dass sich in dem Zimmer jemand in der Sterbephase befindet, könnten die Namensschilder an den Zimmertüren farblich hinterlegt sein. Die Farbe sollte dezent sein, so dass sie den Mitarbeiter*innen auffällt, aber nicht zwingend jedem direkt ins Auge springt. Erblickt man ein farbiges Türschild kann vor Betreten beim Pflegepersonal nachgefragt werden, welche Tätigkeiten noch erwünscht sind.

Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI generiert und dient der beispielhaften Illustration der Idee.
Information
Kurzbeschreibung:
Farblich hinterlegte Namensschilder an den Zimmertüren der Bew. in der Sterbephase.
Kategorie:
Miteinander fördern & Angebote verbessern
Weitere Infos:
Welches Problem/welche Herausforderung löst deine Idee?
Die Minimierung von möglichen Stressfaktoren, um das Sterben für die/den Bewohner*in und auch Angehörige in entspannter Umgebung zu ermöglichen.
Warum hat sie einen Mehrwert?
Da durch die sensiblere Vorgehensweise der Mensch in seinem Sterbeprozess in den Mittelpunkt gestellt wird und die Notwendigkeit von Tätigkeiten hinten angestellt wird.
Wer profitiert von der Idee? Wer ist die Zielgruppe?
Bewohner*innen und Angehörige